Freitag, 25 Mai 2018

Tom Romeo Coronel

Geburtsort: Naarden, Niederlande

Geburtstag: 5. April 1972

Tom Coronel begann seine Karriere 1990 im Citroen AX Cup. 1992 stieg er in die Niederländische Tourenwagen-Meisterschaft ein und saß auf dem Rennsitz eines BMW 320i. Er wurde direkt Meister und besiegte dabei Teamkollege und Bruder Raymond. Anschließend fuhr er in der Formel Ford und der Formel Opel Lotus.

Der „niederländische Fahrer des Jahres“ startete auch in der Formel 3 und wurde 1997 Meister in der Japanischen Formel 3. Weitere Erfolge verzeichnete er in der Formel Nippon und in der Privatwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft. Zudem gab Coronel 1999 sein Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans. Nach seinen Erfolgen in Japan setzte er alles daran, ein Formel-1-Cockpit zu ergattern, hatte nach verschiedenen Testfahrten aber doch immer das Nachsehen.

Fun Fact: Coronels Vater war bereits Rennfahrer. Nimmt man die Vornamen von Tom Romeo und Bruder Tim Alfa zusammen, ergibt sich die Automarke Alfa Romeo.

2001 kehrte Coronel im BMW-Werksteam in die Niederländische Tourenwagen-Meisterschaft zurück. Danach er in der Tourenwagen-Europameisterschaft und -Weltmeisterschaft. Auch startete er bei einigen Langstreckenrennen wie den 24 Stunden von Le Mans oder den 24 Stunden vom Nürburgring. Außerdem ist Coronel seit 2007 in der Rallye Dakar aktiv – zusammen mit seinem Bruder Tim.

Nach dem Test eines elektrisch betriebenen Lotus in Zandvoort zeigte sich Coronel vom E-Rennsport begeistert. Wenn die EGT-Meisterschaft zu ihrem Saisonlauf nach Zandvoort kommt, dürfte sich das Social-Media-Ass Coronel der Unterstützung seiner zahlreichen Fans sicher sein.

Karrierehöhepunkte

• 1991 – Meister Niederländischer und Europäischer Citroën AX Cup

• 1993 – Meister Niederländische Formel Ford

• 1997 – Meister Japanische Formel 3

• 1999 – Meister Japanische Formel Nippon

• 2001 – Sieger Macau Grand Prix (Tourenwagen)

• 2006 – Meister Privatwertung WTCC

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