Montag, 12 Februar 2018

Die Technik der Electric GT

electric gt carIn ihrer ersten Saison vertraut die Electric GT auf Teslas Model S in der Variante P100D. Das Topmodell des Unternehmens aus dem Silicon Valley gehört zu den schnellsten Serienautos der Welt und reiht sich mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden hinter dem Porsche 918 Spyder (2,2) und dem LaFerrari (2,4) auf Rang drei der weltweit schnellsten Seriensprinter ein.

Die 20 Fahrzeuge werden für den Rennbetrieb minimal überarbeitet, wodurch der Tesla sowohl an Gewicht verlieren als auch ein verbessertes Handling auf der Rennstrecke bieten soll. Zu den Modifizierungen gehören ein Überrollkäfig, überarbeitete Aufhängungen, Federungen und Rennbremsen. Das charakteristische Touch-Display im Cockpit des Model S bleibt für Informationen während der Fahrt erhalten.

Technische Daten

Höchstgeschwindigkeit: 250km/htechnik electric gt

Beschleunigung (0-100 km/h): 2,1 Sek

Maximalleistung: 585 kW (795 PS)

Batterie: 100 kWh Lithium-Ionen-Akkumulator

Energiedichte: 285 Wh/kg

Antrieb: Allradantrieb

Drehmoment: 995 Nm

Maße & Gewicht

Länge: 4.976 mm

Breite: 1.964 mm

Höhe: 1.435 mm

Spurweite: 2.960 mm

Gesamtgewicht: ca. 1.600 kg

Aerodynamik

Anpressdruck bei 250 Km/h:

900 Nm hinten

500 Nm vorne

Modifizierung des Autos

  • Modulierbares Kohlefaser Chassis
  • Überollkäfig
  • Feuerlöscher
  • Doppelte Stahl-Querlenker
  • Federung: Zwillingsdämpfer mit Federn
  • Bremsen: Zweikreisbremsanlage, Einzelpedal, hydraulische Rennbremsen

Die technischen Daten entsprechen, mit Ausnahme des Gesamtgewichts, jenen des Serienfahrzeugs, da Tesla nicht möchte, dass die Ingenieure der Electric GT am hauseigenen Antriebsstrang arbeiten. Die EGT wird somit vorerst zu einem “Showcase” des P100D. Ab Saison 5 soll der Wettbewerb jedoch auch für andere Hersteller wie zum Beispiel Porsche oder NextEV geöffnet werden. Bis dahin werden Saison für Saison weitere Teile für die Teams zur Entwicklung freigegeben. Damit will die Serie die kosten für kleinere Teams überschaubar halten und vermutlich sich selbst genügend Zeit zum skalieren geben. Ein ähnliches Konzepte konnte man auch zuletzt bei der Formel E verfolgen.

Vor Saison eins sammelte die Electric GT weit mehr als 500 Testkilometer mit dem etwas leistungsschwächeren Schwestermodell P85+.

Technische Details zum Tesla Model S P100D im Video

Der italienische Traditionskonzern Pirelli wird der Electric GT eigens konzipierte Slicks beziehungsweise Regenreifen zur Verfügung stellen. Das Sicherheitsequipment stammt aus dem Hause OMP. Um modernste Ladetechnik kümmert sich die Firma MAGNUM CAP. (Alle Partner der Electric GT finden sie hier)

Social Media

187NachfolgerFolgen

Beliebt