Formel E meets Electric GT: E-Kart-Test mit „Venturi Next Gen“-Academy-Fahrern in Spanien

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Electric-GT-E-Kart
Foto: Electric GT

Sieben Fahrer der „Venturi Next Gen“-Academy testeten in der vergangenen Woche die E-Karts der Electric GT/EPCS auf der Rennstrecke Motorland Aragon, im Nordwesten Spaniens. Am Start waren Pierre-Louis Chovet, Benjamin Catery, Dorian Boccolacci, Arthur Leclerc, Maxime Pain, Kevin Leaune und Gaetan Goarant.

Im März 2018 hatte der monegassische Automobilhersteller Venturi die erste Fahrer-Akademie im Bereich des elektrischen Motorsports gegründet, um junge Rennfahrer zu fördern und den Übergang vom eSport in den Kartsport herzustellen. So zum Beispiel für Pain, Leaune und Goarant, die allesamt ihre Wurzeln im virtuellen eSport haben.

„E-Karts sind ein gewagtes aber vielversprechendes Projekt“, sagt Leaune, fünfmaliger eSport-Weltmeister. „Ich konnte das, was wir theoretisch in der Akademie gelernt haben, anwenden, und für mich war es spannender, als ein normales mit Benzin angetriebenes Kart zu fahren. Das Drehmoment am Kurvenausgang war sehr beeindruckend. Ich freue mich schon auf die nächste Session.“

„Ich habe ‚Venturi Next Gen‘ gegründet, um junge Rennfahrer auf den zukünftigen Motorsport vorzubereiten“, sagt Gildo Pastor, Präsident von Venturi. „Deshalb war es notwendig, dass sie die ersten High-Performance-E-Karts testen. Bei den nächsten Theoriestunden in Monaco werden wir alle Telemetriedaten analysieren, um die Fahrstile für diese Art von Fahrzeugen weiter zu verbessern. Ich möchte mich bei Mark Gemmel (CEO der Electric GT) für die Einladung bedanken.“

Bis zu 20 E-Karts werden im Rahmenprogramm der EPCS fahren und Nachwuchsfahrern eine Möglichkeit geben, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die besten Fotos vom E-Kart-Test

Fotos: Electric GT