2. E-Kart-Test der EPCS mit Turschwel & Melia in Spanien: „Ganz anderes Level“

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Aiofe-Melia-Electric-GT-Kart
Foto: Electric GT

Nachdem im Februar die elektrisch-angetriebenen Karts, die als eigenständige Serie im Rahmenprogramm der Electric Production Car Series fahren werden, das erste Mal auf der Rennstrecke getestet wurden, fand letzte Woche in Spanien ein zweiter Testtag statt.

Hinter dem Steuer saßen diesmal die irische Rennfahrerin Aiofe Melia, die ihre erste Erfahrung mit den elektrischen Flitzern machte,  und Tom Turschwel, der bereits  im Februar auf dem Circuit de Pau-Arnos in Südwestfrankreich am Start war. Ihm wurde bereits ein Cockpit für Saison 1 der EPCS zugesagt, auch wenn noch nicht feststeht, bei welchem Team. Gefahren wurde auf dem Rundkurs im Motorland Aragon im Nordwesten Spaniens, unter Aufsicht des Technischen Leiters der Serie Agustin Paya.

Beide konnten bei wechselnden Bedingungen einige Runden im normalen Rennmodus sowie im noch schnelleren Qualifying-Modus fahren – sowohl auf Regenreifen als auch auf Ultra-Soft-Slicks, als die Strecke abgetrocknet war. Beide Reifen werden einheitlich von Pirelli gestellt.

„Die Performance des EGT-E-Karts ist unglaublich“, ist die junge Irin, die von ‚The Karting Magazine‘ zur Fahrerin des Jahres nominiert wurde, nach dem Test begeistert. „Ich bin die traditionellen Karts gewohnt, aber das hier ist noch mal ein ganz anderes Level. Die Beschleunigung und der Topspeed sind gerade im Qualifying-Modus beeindruckend, und im Verlauf des Tests konnte ich immer schneller durch die Kurven fahren.“

Melia als 1. Frau im Drivers‘ Club der E-Kart-Serie

Melia wird damit auch als erste Frau dem Drivers‘ Club  der E-Kart-Serie beitreten. „Wir freuen uns, dass Tom auch beim zweiten Test wieder dabei war und dass Aiofe Melia unserem Drivers‘ Club beitreten wird. Unsere Meisterschaft soll Gleichheit vom ersten Tag an fördern“, ist auch Paya zufrieden mit dem Testtag in Spanien.

„Trotz der gemischten Wetterbedingungen, konnten wir unser Testprogramm abschließen, mit positivem Feedback von beiden Fahrern. Dennoch war es gut, sowohl die Regenreifen als auch  die Slicks zu testen. Wir freuen uns jetzt schon darauf zu sehen, wie sie im Eröffnungsrennen nebeneinander in die erste Kurve einbiegen werden“, so Paya weiter.

Aiofe Melia ist damit das achte Mitglied des E-Kart-Drivers‘-Clubs, dem unter anderem bereits Felix Yeung, Tom Turschwel, Riley Philips und Michael Eastwood angehören. Zwischen zwölf und 20 junge Talente sollen eine Chance bekommen, sich im elektrischen Kartsport zu präsentieren.