Electric GT: 1. Test für E-Karts des EPCS-Rahmenprogramms

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Genau einen Monat, nachdem der Tesla P100D den Crashtest der FIA bestanden hat, wurde das nächste Fahrzeug für die erste Saison der kürzlich umgetauften EPCS zum Leben erweckt . Drei Fahrer des Electric-GT-Drivers-Club testeten in dieser Woche die E-Karts, die ab Sommer 2018 das Rahmenprogramm der Serie gestalten sollen, auf dem Circuit de Pau-Arnos in Südwestfrankreich.

Am Start waren der Franzose Tom Turschwell, der bereits als Fahrer für die erste EPCS-Saison bestätigt wurde, der US-Amerikaner Billy Jack und Felix Yeun aus Hongkong. Insgesamt fuhren die drei Piloten 100 Testkilometer unter den Augen des Technischen Leiters Agustin Paya . Die Mini-Flitzer, die mit einem 3,2-kWh-Akku ausgestattet sind, erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 150 km/h.

Die Rahmenserie soll Nachwuchsfahrer im Elektromotorsport fördern. Dabei werden Jugendliche in zwei jeweils nach Alter unterteilten Kategorien gegeneinander fahren. Es wird je eine eigene Wertung für 13- bis 15-Jährige und eine für Talente ab 15 Jahren geben. Kämpfen können die Fahrer um ein Cockpit in der EPCS.

„Wir sind uns sicher, dass wir das beste E-Kart gebaut haben, das es momentan gibt. Es war grandios zu sehen, dass die Jungs es bis zum Limit ausfahren konnten“, zeigt sich Agustin Paya äußerst zufrieden mit den Tests der vergangenen Woche.

Auch die Fahrer, insbesondere Felix Yeon, sind begeistert von den Fahrzeugen: „Es fühlt sich an, als würde man ein Raumschiff fahren. Die verfügbare Leistung am Kurvenausgang ist unglaublich.“

Im Sommer dieses Jahres werden wir die E-Karts dann in Aktion sehen, wenn die erste Saison der EPCS eröffnet wird. Live zu sehen sind die Flitzer in Deutschland voraussichtlich am Nürburgring. Wir freuen uns drauf.