Electric GT: Tesla P100D besteht Crashtest der FIA

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Electric-GT-FIA-Crashtest

Positive Nachrichten aus Barcelona: Der Tesla P100D hat den FIA-Crashtest in Vorbereitung auf die erste Saison der Electric GT bestanden. Durchgeführt wurde dieser durch das Institute for Applied Automotive Research (IDIADA). Die FIA fordert einen solchen Test, bevor die Rennwagen für die Debütsaison freigegeben werden können.

“Auch wenn wir nie an der Sicherheit des Autos gezweifelt haben, freuen wir uns sehr, dass das Auto den Crashtest erfolgreich bestanden hat”, verkündete Mark Gemmell, CEO der EGT, im Anschluss an den Crashtest am Mittwoch.

Das Sicherheitssystem der Autos wird von OMP zur Verfügung gestellt, die seit vielen Jahren mit den besten Teams im Motorsport zusammenarbeiten – von der Formel 1 bis hin zur IndyCar. Der Crash selbst bestand aus einem frontalen Zusammenstoß gegen eine unbeugsame, 130 Tonnen schwere Wand. Die Geschwindigkeit beim Aufprall betrug 50km/h.

Der Tesla brachte 1.720 Kilogramm auf die Waage – das Reingewicht des Autos zuzüglich einem Test-Dummy (der den Fahrer darstellt) und einem Datenerfassungssystem. Zusätzlich zum Verhalten des Fahrzeugs testete die FIA Elektroauto-spezifische Eigenschaften wie etwa den Schutz vor einem Elektroschock.

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“Das Auto hat sich bei der Kollision sehr gut verhalten”, so Gemmell weiter, “teilweise war es für uns schlimmer als für das Auto. Immerhin mussten wir dabei zusehen, wie der Wagen, den wir mit viel Liebe gebaut haben, zerstört wurde. Jetzt freuen wir uns aber umso mehr auf die Saison 2018.”

Das Gesamtpaket für die Rennwochenenden steht bereits. Der Saisonstart ist für Mitte 2018 mit bis zu 20 Fahrern und zehn Teams angesetzt. Ein Renntag soll aus einer Trainingssession, dem Qualifying und zwei Rennen bestehen, inklusive einem Lauf in der Dämmerung. Im Rahmenprogramm sollen eine E-Kart- und eine eSports-Meisterschaft stattfinden, um ein buntes Programm für die Fans anzubieten.

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