Karun Chandhok nach Electric-GT-Test: „Auto bemerkenswert gut“

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Der ehemalige Formel-1-Fahrer Karun Chandhok zeigt sich beeindruckt von der Rennversion des Tesla Model S, nachdem er das Auto vergangene Woche auf dem Circuit Calafat fahren durfte. Die Electric GT testete mit weiteren Rennsportprofis und zukünftigen EGT-Fahrern eine ganze Reihe von Entwicklungsteilen. Zudem dienten die Tage der Vorbereitung für die Motorshow „Autosport International“, auf der die EGT vom 12. bis 15. Januar auftritt.

Chandhok hat viel Erfahrung im Motorsport – auch im elektrischen Rennwagen. Im Jahr 2010 wurde er zum zweiten indischen Fahrer, der ein Formel-1-Rennen bestritt. Er absolvierte in den Saisons 2010 und 2011 elf Grands Prix für HRT und Caterham.

Auch um Umfeld der Formel E ist der 32-Jährige kein Fremder: Er fuhr in der Premierensaison 2014/15 für Mahindra Racing zusammen mit Teamkollege Bruno Senna, ohne jedoch große Akzente zu setzen. Für die Electric GT interessiert sich Chandhok seit deren Ankündigung. Auch unterstützt er die Werte der EGT für eine nachhaltigere Zukunft.

„Ich bin froh, die Einladung von der Electric GT wahrgenommen zu haben. So konnte ich das Fahrzeug fahren, an dem das Team momentan für die erste Saison 2017 arbeitet“, sagt Chandhok. „Als Rennfahrer bist du immer neugierig, neue und verschiedene Maschinen zu testen. Und ein Renn-Tesla war eindeutig etwas, das ich unbedingt testen wollte.“

„Das Auto ist bemerkenswert gut und ist sehr ausgeglichen, obwohl es sich in einem frühen Entwicklungsstadium befindet. Ich würde gern sehen, wie es ist, wenn die P100D-basierte Version 2.0 läuft, da diese viel mehr Leistung haben sollte. Mark (Gemmell), Agustin (Paya) und ihr Team haben große Ambitionen für die Serie, und ich freue mich darauf, wie sich das Projekt in den nächsten sechs Monaten entwickelt!“

Sehen wir Chandhok dann möglicherweise als Fahrer in der Electric GT? Der jungen Meisterschaft würde ein ehemaliger Formel-1-Fahrer sicherlich gut tun, zumal der Inder ein äußerst angenehmer Kollege ist, wie wir aus Interviews bestätigen können.